Die Lesetypografie, die sich mit den ästhetischen Aspekten des Lesens und damit mit der Lesbarkeit befasst, spielt bei jeglicher Art von Texten, egal ob in Zeitschriften, Büchern oder Werbeanzeigen, eine wichtige Rolle. Eine gute Lesbarkeit des Textes ist die Voraussetzung, um das Interesse möglicher Kunden zu wecken und Aufmerksamkeit zu erzielen.

Was Sie bei Ihrer Werbegestaltung beachten sollten, um eine gute Lesbarkeit zu erzielen, haben wir nachfolgend zusammengefasst.

Wie nimmt das Auge die Schrift wahr?

Für eine optimale Lesbarkeit eines Textes muss die Wahrnehmung der Schrift über das Auge beachtet werden. Erst wenn etwas die Aufmerksamkeit des Auges erregt, zentriert sich der Blick auf das Wahrgenommene und betrachtet die Einzelheiten. Je Fixation werden dabei 8 bis 9 Zeichen wahrgenommen. Bei schwer lesbaren Texten verringert sich dies und die Lesegeschwindigkeit sinkt. Der Text wird als mühsam zu lesen angesehen, was sich negativ auf den Erfolg des Textes  und Ihrer Werbemaßnahme auswirkt.

Was sollten Sie bei der Wahl der Schriftart beachten?

Bei der Wahl passender Schriftarten, sollte man für eine gute Lesbarkeit darauf achten, dass höchstens zwei bis drei verschiedene Schriften verwendet werden, um eine Unübersichtlichkeit des Textes zu vermeiden. Wenn man sich für Schriftarten entschieden hat, sollten diese unbedingt gut zusammenpassen. Durch eine gute Schriftmischung kann man eine höhere Lesemotivation und ein schnelleres Auffinden bestimmter Inhalte erzielen. Gut miteinander harmonieren z.B. Schriften aus einer Schriftfamilie.

Zudem sollte man bei der Wahl der Schrift darauf achten, ob die Schrift zur eigenen Marke passt, da viele Schriften für spezielle Bereiche oder Zielgruppen entwickelt wurden.

Welche Rolle spielt die Größe der Schrift in der Lesetypografie?

Auch bei der Größe der Schrift ist es wichtig, dass man auf eine klare Linie achtet und nicht durch die Kombination verschiedener Größen für Verwirrung beim Leser sorgt. Achten Sie hierbei auf eine einheitliche optische Größe. Weiterhin muss das verwendete Werbemittel in die Auswahl der Schriftgröße einbezogen werden, um eine gute Lesbarkeit auf dem jeweiligen Medium sicherzustellen.

Heben Sie wichtige Textabschnitte gezielt hervor

Wichtige Wörter oder Abschnitte können durch eine Schriftauszeichnung hervorgehoben werden. Allerdings sollte sparsam mit Hervorhebungen umgegangen werden.
In der Lesetypografie wird zwischen aktiven und integrierten Auszeichnungen unterschieden.

Bei aktiven Auszeichnungen wird die Schrift fett oder durch eine andere Schriftart als der Rest des Textes hervorgehoben und sticht damit sofort aus dem Text heraus. Bei der integrierten Auszeichnung hingegen wird meist mit einer kursiven Schrift gearbeitet. Die besondere Auszeichnung der Stelle wird erst beim Erreichen der Textstelle bemerkt.

Sie haben all diese Punkte der Lesetypografie bei der Gestaltung Ihres Werbetextes beachtet und möchten diesen nun auf geeignete Werbemittel drucken lassen? PICAPOINT – Ihr Onlineshop für Plakate und Werbetechnik mit jahrelanger Erfahrung, berät Sie gerne. Überzeugen Sie sich unter www.picapoint.de.